Sonntag, 13. Dezember / Dimanche 12 décembre
11.30h
D
Niemand denkt daran, und alle machen es: Alle, wirklich alle, ob sie wollen oder nicht, reichen Gutes und Schlechtes weiter. Kann das dem Glück förderlich sein? Oder gar zu Verbrechen und Tod führen?
Das kleine Lied der Freiheit geht diesen Fragen nach. Die Erzählungen tauchen in die Gedankenwelt dreier Generationen. Die Lebenskreise von vier Frauen und drei Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, berühren sich über Länder und Kontinente hinweg, durchdringen sich und entfernen sich auch wieder voneinander. Vor allem Ada, eine Frau aus der Babyboomer-Generation, gibt viel darüber preis, wie sie von ihren Eltern geprägt worden ist und was sie in ihrem Berufsleben daraus gemacht hat. Seit ihrer Zeit im Gymnasium hält sie zu ihrem einstigen Schulfreund Lukas Kontakt. Während er schwer an seiner Lebensverantwortung trägt, definiert sie nach dem plötzlichen Tod ihres Partners vieles überraschend neu
Ursula Trunz, *1957, hat ihr Berufsleben lang geschrieben. Für Tageszeitungen, für eine Wochenzeitschrift, für Radio SRF – und als Ghostwriterin für international tätige Unternehmen und deren Führungsspitzen. In ihrem fiktionalen Schreiben schöpft sie auch aus eigenen Erfahrungen. Sie weiss, wie sie ihr Publikum zum Weiterlesen bringt. Und zum Nachdenken. Das ist doppelt spannend. Ursula Trunz lebt und arbeitet heute in Mels und St. Gallen.
Das kleine Lied der Freiheit geht diesen Fragen nach. Die Erzählungen tauchen in die Gedankenwelt dreier Generationen. Die Lebenskreise von vier Frauen und drei Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, berühren sich über Länder und Kontinente hinweg, durchdringen sich und entfernen sich auch wieder voneinander. Vor allem Ada, eine Frau aus der Babyboomer-Generation, gibt viel darüber preis, wie sie von ihren Eltern geprägt worden ist und was sie in ihrem Berufsleben daraus gemacht hat. Seit ihrer Zeit im Gymnasium hält sie zu ihrem einstigen Schulfreund Lukas Kontakt. Während er schwer an seiner Lebensverantwortung trägt, definiert sie nach dem plötzlichen Tod ihres Partners vieles überraschend neu
Ursula Trunz, *1957, hat ihr Berufsleben lang geschrieben. Für Tageszeitungen, für eine Wochenzeitschrift, für Radio SRF – und als Ghostwriterin für international tätige Unternehmen und deren Führungsspitzen. In ihrem fiktionalen Schreiben schöpft sie auch aus eigenen Erfahrungen. Sie weiss, wie sie ihr Publikum zum Weiterlesen bringt. Und zum Nachdenken. Das ist doppelt spannend. Ursula Trunz lebt und arbeitet heute in Mels und St. Gallen.
11.30h
D/JP
Diese Publikation aus der Edition Haus am Gern versammelt ausgewählte Instagram-Beiträge des japanischen Künstlers Keiso Hiratsuka – übersetzt und kommentiert von Dr. Sebastian Balmes, Japanologe an der Universität Zürich.Hiratsuka fotografiert Weinflaschen und schreibt über den Wein, während er ihn trinkt. Texte, die sich schlicht geben, beiläufig notiert – in Wahrheit aber sind es Gedichte. Die Edition Haus am Gern versteht sich als offener Raum für künstlerische Setzungen. Doch dieser Raum ist nicht fix – er dehnt sich, verschiebt seine Koordinaten, wird mit jeder Veröffentlichung durchlässiger, grösser. Mit Keiso Hiratsukas Instagram-Posts überbrückt er rund neuntausend Kilometer – und etwa tausend Jahre Kulturgeschichte. Denn so weit reicht die zeitliche Distanz zwischen Hiratsukas poetischen Vine-Posts und den Aufzeichnungen der ersten bekannten «Bloggerin»: der Hofdame Sei Shōnagon. Hiratsuka speichert seine Texte auf der digitalen Plattform des Grosskonzerns Meta. Sei Shōnagon schrieb mit dem Pinsel auf Papier, das sie unweit ihres Kopfkissens aufbewahrt haben soll, auch wenn ihr Text weniger privat gewesen sein mag, als sie gelegentlich andeutet. Zwei Medien, zwei Zeiten – und doch verwandte Gesten: Aufbewahrungen des Flüchtigen.
13.30h
D
Es beginnt mit einer kleinen Bitte. Und endet mit einer grossen Reise. Jeden Abend, kurz vor dem Lichterlöschen, wünschen sich zwei Kinder eine Gute-Nacht- Geschichte. Doch diesmal soll es eine ganz besondere sein: ein eigenes Märchen. Eines mit einem Riesen, mit sprechenden Hunden und einer grossen Karotte. Mit einer klugen Königin, einem müden König und einer waghalsigen Taube. Mit Sprüngen ins Weite, mit Musik und Feuerwerk – und vor allem: mit ganz viel Liebe.
So entsteht in einer einzigen Nacht ein fantastisches Märchen voller Fantasie, Humor und Herz. Ein Märchen, in dem Menschen und Tiere gemeinsam aufbrechen, feiern, staunen – und entdecken, dass die Welt grösser wird, wenn man sie miteinander teilt. Ein modernes Gute-Nacht-Märchen zum Vorlesen, Lachen und Weiterträumen – für Kinder, Erwachsene und alle, die wissen: Jede gute Geschichte beginnt mit: Es war einmal …
Rolf Hermann, geboren 1973 in Leuk, Kanton Wallis, gilt als einer der vielfältigsten Autoren der Schweiz. Er studierte in Bern und Freiburg, Schweiz, sowie in Iowa, USA. Er war Mitglied der Mundart-Combo Die Gebirgspoeten. Sein Schaffen wurde verschiedentlich ausgezeichnet, z.B. mit dem Kulturpreis der Stadt Biel und zwei Literaturpreisen des Kantons Bern. Er lebt seit 2005 als Schriftsteller in Biel/Bienne und unterrichtet am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern.
So entsteht in einer einzigen Nacht ein fantastisches Märchen voller Fantasie, Humor und Herz. Ein Märchen, in dem Menschen und Tiere gemeinsam aufbrechen, feiern, staunen – und entdecken, dass die Welt grösser wird, wenn man sie miteinander teilt. Ein modernes Gute-Nacht-Märchen zum Vorlesen, Lachen und Weiterträumen – für Kinder, Erwachsene und alle, die wissen: Jede gute Geschichte beginnt mit: Es war einmal …
Rolf Hermann, geboren 1973 in Leuk, Kanton Wallis, gilt als einer der vielfältigsten Autoren der Schweiz. Er studierte in Bern und Freiburg, Schweiz, sowie in Iowa, USA. Er war Mitglied der Mundart-Combo Die Gebirgspoeten. Sein Schaffen wurde verschiedentlich ausgezeichnet, z.B. mit dem Kulturpreis der Stadt Biel und zwei Literaturpreisen des Kantons Bern. Er lebt seit 2005 als Schriftsteller in Biel/Bienne und unterrichtet am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern.
14.30h
F
Pérégrine est le récit d’un voyage toujours changeant. Un pèlerinage le long de la Via Francigena, en quête d’un nouvel élan, puis la pandémie et le cancer qui révèlent une nouvelle géographie : celle d’une autre relation au corps, au temps, à soi et au monde.
Dans ce carnet de route poétique, Joanne Chassot consigne les fragments d’un quotidien bouleversé. Sans pathos ni lyrisme, elle saisit une expérience où se mêlent douleur et émerveillement, humour et angoisse, détails ordinaires et méditations existentielles.
Née en 1981, Joanne Chassot est autrice, chercheuse et praticienne narrative. Elle soutient une thèse à l’Université de Lausanne (littérature anglophone, études genre et études postcoloniales), avant de rejoindre le Bureau de l’égalité de l’Université de Lausanne, où elle a œuvré comme responsable des programmes de soutien aux carrières des femmes. En parallèle de son activité institutionnelle, elle poursuit une pratique littéraire nourrie par des bourses et des résidences d’écriture, au sein du collectif AJAR et en indépendante. Pour la finalisation de Pérégrine, elle a bénéficié d’une résidence à la Fondation Jan Michalski.
Dans ce carnet de route poétique, Joanne Chassot consigne les fragments d’un quotidien bouleversé. Sans pathos ni lyrisme, elle saisit une expérience où se mêlent douleur et émerveillement, humour et angoisse, détails ordinaires et méditations existentielles.
Née en 1981, Joanne Chassot est autrice, chercheuse et praticienne narrative. Elle soutient une thèse à l’Université de Lausanne (littérature anglophone, études genre et études postcoloniales), avant de rejoindre le Bureau de l’égalité de l’Université de Lausanne, où elle a œuvré comme responsable des programmes de soutien aux carrières des femmes. En parallèle de son activité institutionnelle, elle poursuit une pratique littéraire nourrie par des bourses et des résidences d’écriture, au sein du collectif AJAR et en indépendante. Pour la finalisation de Pérégrine, elle a bénéficié d’une résidence à la Fondation Jan Michalski.
15.30h
D
recitativo (Narziss und Echo für eine Komposition von Beat Furrer, Stimme und Querflöte) ist eine kleine Prosa von der wilden Narzissenblüte im Portmoos, wo sie der Autor seit 23 Jahren bestaunt & begleitet. (Das Original dieses vom Autor eigenhändig geschiebenen Librettos wurde 2021 im KlHaus auf der Wiese vor dem Kunsthaus Biel/Bienne gezeigt und von einer Lesung des Autors sowie von Matthias Walpen auf dem Cello begleitet.)
Klaus Händl erweitert die Lesung des recitativo mit weiteren Texten aus dem grünen Bereich.
Händl Klaus, *1969 in Rum/Tirol, lebt in Port bei Biel/Bienne. Händl Klaus ist Schriftsteller, Regisseur und Opernlibrettist, sowie als Universitätslektor in der Klasse für Bühnen- und Filmgestaltung an der Universität für Angewandte Kunst Wien tätig. Nebst zahlreichen internationalen Preisen wurde er im Kanton Bern mehrfach ausgezeichet: Robert Walser Preis 1995, Kulturpreis der Stadt Biel 2008, Berner Filmpreis 2008, 2023 Literaturpreis des Kantons Bern. Sein Stück (WILDE) Mann mit traurigen Augen wurde 2026 am TOBS in einer Inszenierung von Melanie Huber aufgeführt.
Klaus Händl erweitert die Lesung des recitativo mit weiteren Texten aus dem grünen Bereich.
Händl Klaus, *1969 in Rum/Tirol, lebt in Port bei Biel/Bienne. Händl Klaus ist Schriftsteller, Regisseur und Opernlibrettist, sowie als Universitätslektor in der Klasse für Bühnen- und Filmgestaltung an der Universität für Angewandte Kunst Wien tätig. Nebst zahlreichen internationalen Preisen wurde er im Kanton Bern mehrfach ausgezeichet: Robert Walser Preis 1995, Kulturpreis der Stadt Biel 2008, Berner Filmpreis 2008, 2023 Literaturpreis des Kantons Bern. Sein Stück (WILDE) Mann mit traurigen Augen wurde 2026 am TOBS in einer Inszenierung von Melanie Huber aufgeführt.





